Nützliche Informationen und Themen über All-In-One Kassensysteme und Kassensoftware

Welcher Kassentyp (POS)?

Zu den Kassensystemen Haben Sie sich für ein Kassensystem entschieden, bestimmen Sie, ob Sie auf fertige Lösungen setzen oder ein modulares System aus einem Standard-PC und entsprechenden Komponenten aufbauen möchten. In größeren und großen Unternehmen wird man vermutlich stets auf Komplettsysteme eines Herstellers setzen, was große Vorteile bietet. Dazu später mehr. Kaufberatungstipp: Für mittelgroße Unternehmen, die den Übergang von Registrierkassen zu einem Kassensystem erwägen, kann aber der Einsatz selbst zusammengestellter Komponenten interessant sein. Größter Vorteil ist hier der Preis. Denn Sie können auf günstige PC-Schnäppchen setzen und auch bei der Auswahl der weiteren Komponenten einiges sparen. Dadurch haben Sie obendrein die Möglichkeit, das Kassensystem sehr speziell an die eigenen Bedürfnisse anzupassen. Voraussetzung für solch ein System ist jedoch, dass Sie sich mit Computern relativ gut auskennen müssen. PC-Kasse Eine PC-Kasse ist modular aufgebaut. Das bedeutet, an den Rechner finden weitere externe Geräte Anschluss. Dazu zählen Drucker, Bildschirm, Anzeige für den Kunden, Tastatur, Barcodescanner, Geldschublade und eventuell ein Modem. Eine Netzwerkkarte ist ebenfalls nötig, wenn Daten an einen Zentralrechner übermittelt werden sollen. Hierüber lassen sich auch von einem entfernten PC neue Artikel oder veränderte Preise direkt in die Kasse übertragen. Zum Betrieb benötigen Sie darüber hinaus auch Betriebssystem und Software. Das richtige Betriebssystem Für die Auswahl des Betriebssystems gibt es einiges zu bedenken. Möchten Sie auf das günstige DOS setzen, ist die Auswahl der zur Verfügung stehenden Drucker sehr gering, da moderne Geräte meist nur über Windows-Treiber verfügen. Windows ist folglich unkomplizierter, wegen der großen Verbreitung jedoch auch anfälliger für Viren. Als Alternative bietet sich beispielsweise Linux an. Das Betriebssystem ist kostenlos und kaum der Virengefahr ausgesetzt. Linux erfordert allerdings einiges mehr an Expertenwissen als Windows. Ein möglicher Ausweg könnte hier der Kauf eines vorkonfigurierten Linux sein, das dann jedoch nicht mehr kostenlos ist. Auch für das Mac-OS gibt es Lösungen, um Apple-Computer als PC-Kasse einsetzen zu können. Das Softwareangebot ist allerdings relativ begrenzt, so dass Sie gegebenenfalls einen höheren Preis oder Einschnitte bei der Ausstattung in Kauf nehmen müssen, da nicht selten geeignete Alternativen fehlen. Nachteile Standard-PCs Insgesamt sind Standard-PCs jedoch weniger für den Einsatz als Kassensystem geeignet. Hauptgrund: Sie sind nicht für langen Dauerbetrieb ausgelegt und weniger robust als speziell angepasste Hardware. Einzelteile wie etwa Festplatte oder auch Lüfter sind anfällig für Schäden und müssen vermutlich mit der Zeit ausgetauscht werden. Obendrein haben aktuelle PCs nicht selten einen hohen Stromverbrauch und benötigen viel Platz zum Aufstellen. Störend ist auch häufig ein hoher Lärmpegel der Geräte, der schnell stark ansteigt, wenn mehrere PC-Kassen in einem Verkaufsraum ihren Job tun. Problematisch ist zudem die Temperaturentwicklung. So sind Standard-PCs nicht an hohe Temperaturen angepasst. Als Obergrenze für lang anhaltenden, fehlerfreien Betrieb gelten hier 35 Grad Celsius. Nur spezielle PCs für den Einsatz in Kassen arbeiten demgegenüber meist bis zu 40 Grad Celsius dauerhaft zuverlässig. Kabelsalat Der Kabelsalat, der beim Anschluss eines Computers entsteht, birgt darüber hinaus die Gefahr, daran hängenzubleiben und dann sich selbst und der Hardware zu schaden. Unbemerkt können so auch Stecker gelockert werden, was zu Fehlfunktionen oder Ausfall führen kann. Problematisch sind auch Standard-PC-Tastaturen. Sie verschmutzen sehr schnell. Besondere Probleme können dann entstehen, wenn lose Waren verkauft werden, etwa Brot, Käse, Fleisch und anderes. Spieltrieb der Angestellten Nicht unterschätzen sollten Sie die Gefahr, dass Angestellte in Arbeitspausen Software installieren oder im Internet surfen. Dadurch werden die Geräte schnell instabil und die Gefahr eines Virenbefalls steigt. Daher sollten Sie stets das CD-/DVD-Laufwerk entfernen, USB-Ports verschließen und eine aktuelle Antivirensoftware einsetzen. Eine Hürde gilt es auch bei der Auswahl der entsprechenden Kassensoftware zu überwinden. Zunächst einmal müssen Sie sich selbst um deren Auswahl kümmern. Hinzukommt die korrekte Installation und Konfiguration. Dabei sollten Sie unbedingt auf etwaige Inkompatibilitäten mit allen verwendeten Geräten achten, andernfalls drohen Probleme. Nicht vergessen dürfen Sie, dass Sie oft für jede Kasse eine eigene Lizenzgebühr entrichten müssen. Ungünstig für unerfahrene Anwender Für unerfahrene PC-Anwender gilt vor allem zu bedenken, dass bei einer selbst zusammengestellten Lösung kein Support für das gesamte System verfügbar ist. Sie haben immer nur Anspruch auf bestimmte Teilbereiche. Um das reibungslose Zusammenspiel müssen Sie sich selbst kümmern. Vorteil Komplettlösung Wer kein PC-Freak ist, sollte daher besser in spezielle Geräte investieren, die für den Kasseneinsatz optimiert sind und die komplette Funktionalität einer PC-Kasse von Haus aus mitbringen. Einige umschiffen etwa die Gefahr des schnellen Festplattentods durch Dauereinsatz, indem sie auf Flashspeicher setzen, wie man ihn auch bei USB-Sticks oder SSDs verwendet. Hier gibt es keine beweglichen Teile, die abnutzen oder beschädigt werden können. Praktisch sind solche Kassen, die äußerlich einer Registrierkasse gleichen, doch unter der Haube, wie ein vollwertiger PC mit allen dessen Möglichkeiten arbeiten. Ihre Vorteile: geringer Platzbedarf, niedriger Stromverbrauch und sehr niedrige Betriebsgeräusche. Hinzu kommen, ein ausreichend großes Display, die Möglichkeit ein zweites Display für den Kunden anzuschließen, ein integrierter Belegdrucker, eine Netzwerkschnittstelle, frei konfigurierbare Tasten sowie zahlreiche Anschlüsse für Scanner und Co. Kaufberatungstipp: Aufgrund der größeren Robustheit erhalten Sie auf solche Geräte häufig auch eine längere Garantie als auf PC-Teile. Vorteilhaft ist auch der mögliche Support bei Problemen. Source

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